Danke für alle, die so lange Geduld mit meinen Fotos hatten. Aus der Masse an Fotos (~3000 Stück), die Björn und ich während unserer 5-wöchigen Reise gemacht haben, kann ich leider nur einen bescheidenen Selektion auf dem Blog veröffentlichen. Ich hoffe ihr fangt zumindest diese Impressionen ein, die wir während unseres Trips versucht haben festzuhalten. Alles Gute bis auf Weiteres Felix

06 Dezember 2006

Me Kong powered by T-N-K

Nach laengerer Abstinenz mal wieder ein paar Anekdoten aus dem wilden Osten.

In Bezug auf die angesprochene Me Kong Tour im letzten Posting muss ich darauf hinweisen, dass Bjoern und ich uns entschlossen hatten eine organisierte zweitaegige Rundreise zu buchen. Diese war hervorragend organisiert, auch wenn wir von unserem Tourguide annaehernd ge"brainwash"t wurden, er wies permanent auf den Veranstalter T-N-K hin. Nun ja auch eine Form der Markenbildung...

Durch die Tour haben wir Einblicke in das Leben der Bevoelkerung im Me Kong Delta bekommen, deren Leben mit den Gezeiten und leckere Kokosbombons probiert - hmmm. Doch die ersten Auslaeufern von unserem "Reisebegleiter" Durian waren offensichtlich, denn der Seegang im Delta war staerker als gewohnt. Mit positiven Eindruecken machten wir und auf die Fahrt an die Grenze zu Kambodscha und verabschiedeten uns von unserer Reisetruppe, die noch einen zweiten Tag im Delta blieb. Im von Einheimischen gefuellten Minibus haben wir unsere Eindruecke verarbeitet. Besonders habe ich ein aelteres Ehepaar (65+) aus der Schweiz bewundert, dass nun schon seit 5 Wochen druch Asien reist (Backpacking) und noch 5 Monate, abhaengig vom Gesundheitszustand, vor sich hat. Hut ab! Aber die sind nach ihrem Studium (1960er) bereits ein halbes Jahr durch Indien gereist - in den 60ern!

Der Aufenthalt ueber Nacht in der Grenzstadt war von T-N-K gut organisiert worden - fast pauschaltourimaessig :). Im Internet hatten Bjoern und ich jedoch die Zeit vergessen, wodurch wir um 21h kein offenes Restaurant fuer unser Abendbrot mehr gefunden haben, der Koch aus dem Hotel war ebenfalls bereits zu Hause. Also haben wir uns auf den Marktplatz gesetzt und die Einheimischen beglueckt. Von einem Essensstand gab es Nudelsuppe, vom zweiten die Getraenke vom letzten frischen Baguette (sehr gut durch franzoesischen Kolonialeinfluss). Somit haben wir allen ein kleines Umsatzplus beschert und hatten trotz Sprachbarriere Spass mit den Jungs.

0301_Saigon (Vietnam)
1.-5. Dezember 2006 - 33 Fotos